Singen erhebt uns,
lässt uns Freude, Licht und Schatten erleben, bringt Mut, Zuversicht und Trost in die Herzen.
  • Konzert-Ankündigung Herbstkonzert 2016 15.10.2016
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    „Amuse gueule“
    Männergesangverein Raeren lädt zum traditionellen Herbstkonzert
    Cäcilienchor Walhorn und Holzbläserquintett „La Quintessenza“ zu Gast

    Auch diesmal steht das Jahreskonzert des MGV Raeren unter einem bestimmten Motto das als roter Faden durch die beliebte und abwechslungsreiche Konzertveranstaltung führen soll.
    Wie der Name es bereits verrät, handelt es sich diesmal um musikalische Häppchen, welche die Raerener Sänger den Zuhörern servieren werden.
    Seit nunmehr fünf Jahren steht der Raerener Chor unter der Leitung von Sabine Hickmann. Anlässlich dieses Mini-Jubiläums präsentieren „Sabines Männer“ deshalb einen Querschnitt der schönsten und gerne gehörten Lieder aus dem in dieser Zeit erarbeiteten Repertoire, musikalische Häppchen eben!
    Um das Menü zu komplettieren, haben der MGV Raeren als musikalische Gäste den gemischten Chor „Kgl. St. Cäcilien Gesangverein“ aus Walhorn und das Holzbläserquintett „La Quintessenza“ eingeladen, quasi als Hauptgericht und Nachtisch.
    Das Konzert findet statt am Samstag, 15.Oktober um 20:00 Uhr im Bergscheider Hof in Raeren.
    Karten zum Konzert gibt es bei den Chormitgliedern, an der Abendkasse sowie telefonisch unter 087/866881
    Finanzielle Unterstützung wird uns durch die Deutschsprachige Gemeinschaft gewährt.



    Programm


Chorbild 2015


  • Wer sind wir ...
  • Mehr als nur ein Kirchenchor

    Der Männergesangverein Cäcilia Raeren kann seit seiner Gründung im Jahr 1854 auf eine abwechslungsreiche Geschichte zurückblicken.

    Gegründet wurde der Verein am 30. Juli 1854 vom damaligen Raerener Pfarrer Joseph Sünn. Er versammelte 20 Bürger, die auf seine Veranlassung freudig einen »Pfarrgesangverein« gründeten.

    Besonders wichtig für den Verein waren die 60er Jahre. In dieser Zeit erfolgte die Abkehr von der reinen Kirchenchortätigkeit. Der Verein öffnete sich und beteiligte sich mehr und mehr an weltlichen Ereignissen.

    Heute zählt der Männerhor 35 Sänger und gibt jedes Jahr zwischen 12 und 15 Konzerte im In- und Ausland. Alle zwei Jahre unternimmt der Chor eine Konzertreise. 2007 reisten die Sänger aus dem Töpferdorf in den Elsaß, dann ging es nach München, dieses Jahr ging eine Reise nach Münster. Das Repertoire des Chors ist sehr vielschichtig. Es reicht von Stücken aus der Renaissance-Zeit bis hin zur Moderne wie etwa Beatles-Lieder.

    Die Sänger um Dirigentin Sabine Hickmann, die den Chor seit Herbst 2011 leitet, schnitt bei den Einstufungswettbewerben der Deutschsparachigen Gemeinschaft Belgiens in den vergangenen Jahren stets gut ab. Zuletzt wurde der Chor in die 1. Kategorie eingestuft.


  • Pressebericht letzter Auftritt
  • Grenzecho 03.06.2015

    Maiblumenfest-Konzert ein Höhepunkt

    Die diesjährige Chorreise führte den Männergesangverein Raeren nach Wittenberg in Sachsen-Anhalt. Foto: privat

    Zwölf Jahre nach dem „Mauerfall“ wurde in der Nähe der Lutherstadt Wittenberg der Verein Flämming-Flandern e.V. gegründet.

    Und fast genauso lang besteht auch schon der Kontakt zwischen dem Männergesangverein Raeren (MGV) und den Verantwortlichen dieses Vereins.

    Dessen Anliegen ist, die Beziehungen und Kontaktpflege zwischen den ostdeutschen Gebieten im Süden von Berlin und der belgischen Region zu fördern, aus denen die Menschen stammten, die sich im Mittelalter dort angesiedelt hatten und so Namensgebend wurden.

    Alle zwei Jahre absolviert der MGV Raeren am verlängerten Christ-Himmelfahrts-Wochenende eine Chor- und Konzertreise. Dieses Jahr wurden die bestehenden Kontaktegenutzt, und so führte die Reise diesmal in die Umgebung der Lutherstadt Wittenberg.

    Wie stolz die Kreisstadt auf den bekannten Reformator ist, kann man nicht nur am Beinamen, sondern auch daran erkennen, dass sie sich für das „runde“ Jubiläum in 2018 regelrecht herausputzt.

    Ein weiteres Merkmal ist, dass der „schwarze Mönch“ dort allenthalben und allerorts grimmig von Säulen und Wänden auf die Passanten in Straßen, Gassen und Häusern blickt. Ähnlich wie es mit Karl dem Großen und Aachen der Fall ist.

    Von ostentativen Bekehrungsversuchen blieb der Männerchor aus der katholischen Gemeinde indes verschont.

    Umso freundlicher und herzlicher wurde er in den beiden evangelischen Kirchen, Sankt-Nicolai in Coswig und Stadtkirche von Wittenberg, empfangen und aufgenommen.

    Mit „Herzlichkeit“ kann die Begegnung mit dem Gemeinschaftschor Coswig treffend beschrieben werden. Denn neben, oder besser gesagt nach dem durchaus gelungenen gemeinsamen Konzert in der frisch restaurierten Nicolai-Kirche blieb noch reichlich Zeit für persönliche Gespräche und die Intensivierung der langjährigen Kontakte.

    Dabei stellte sich z.B. heraus, dass den beiden Gemeinden Coswig und Raeren nicht nur die ländliche, strukturschwache Umgebung, sondern sogar die Steinzeug-Geschichte gemein ist.

    Ein Höhepunkt war sicherlich auch das Konzert, das der MGV Raeren im Rahmen des Maiblumenfestes auf dem Marktplatz vor dem alten Rathaus von Wittenberg bestritt. Trotz des Umstandes, dass die Sonne gerade dann mal kurz Pause machte und böigem Wind und Regenschauern den Platz überließ, verweilten viele Passanten und lauschten interessiert den Beiträgen.

    Neben den musikalischen Verpflichtungen, welche die Raerener Männer mit Bravour meisterten, blieb den Sängern und ihren Mitgereisten Damen noch viel Zeit für die Pflege der Chorgemeinschaft bei Besichtigungen, so z.B. in Magdeburg und Potsdam, und gemeinsamen Mahlzeiten.

    So „gestärkt“ und auch mit wohlgemeinter und angenommener Kritik aus berufenen Mündern, traten die Sänger und ihre Begleiter die Heimreise an und sehen nun mit viel Zuversicht den kommenden Herausforderungen und vor allem der Einstufung der Chöre entgegen. Wohl wissend, dass im Osten ein paar neu gefundene Freunde mitfiebern und Daumen drücken werden.